Strandsimse



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Strandsimse Salzwiesen entstehen meist durch Verlandung und Vermoorung von Lagunen. Eine Lagune ist ein seichtes Gewässer, das vom Meer durch Sandablagerungen im Laufe der Zeit abgetrennt wurde. Bei höherem Wasserstand besteht dennoch eine Verbindung über eine sog. Flutmulde („Brök“) zur Ostsee. Hier kann gelegentlich Salzwasser in die Salzwiesen eindringen. Die entsprechenden Biotope in Hohenfelde sind nur noch schwach salzig. Die Strandsimse (Scirpus maritimus) ist ein „Salzzeiger“. Sie wächst hier gut ausgeprägt in Nachbarschaft mit den Brackwasser-Röhrichten und Resten der Salzwiesen. Die Strandsimse hat als Sauergras einen ausgeprägt dreikantigen Stängel. Die ganze Pflanze erscheint frisch grün und schwach sukkulent (wasserspeichernd)). Ihre unscheinbaren Blüten sind in ovalen Blütenährchen zusammengefasst, die wiederum einen büscheligen Gesamt-Blüten- und Fruchtstand bilden. Sie besitzt kleine Nussfrüchte, die wie kleine Kletten (man spricht auch von Klettfrüchten) mithilfe von Sumpfvögeln verbreitet werden. Sie können aber auch wie vielen andere Sumpf-Pflanzen mithilfe eines luftführenden Gewebes schwimmen. Außerdem bildet die Pflanze Ausläufer, mit denen sie große Flächen besiedeln kann.